Über mich

Wichtelmama Christine Wichtelfabrik Glückswichtel Wichtelpuppen Handgemachte Puppen

Ich bin Christine, Kunsttherapeutin, und seit mehr als einem halben Jahrhundert auf dieser Welt. Vor rund 23 Jahren, während meiner Elternzeit nach der Geburt meiner Tochter, begann ich Wichtel zu malen. Viele hundert Kinderzimmerbilder mit bunten Wichteln hängen in deutschen Kinderzimmern und auf der ganzen Welt. Aus den gemalten Wichteln wurden irgendwann gedruckte – auf Buttons, Postkarten, Aufklebern und Stoffen. Die Kuschelwichtel waren geboren!

Vor ein paar Jahren dann sprangen die Wichtelchen plötzlich aus meiner Nähmaschine – und meine neue große Leidenschaft war geboren: Puppen nähen! Zum Glück hatte meine Schneiderinnen-Oma mir und meinen beiden Schwestern das Nähen schon als Kind beigebracht. Von der Pike auf sozusagen. („Kind, du musst immer alles zuerst heften. Und sei sparsam mit dem Garn!“) Stricken und Häkeln lernten wir von meiner Mama und so waren wir eine stets mit Handarbeiten beschäftigte Familie. Die Liebe zu allem, was mit mit Farben zu tun hat, habe ich von meinem Papa, dem Malermeister.

Malen, Handarbeiten und Nähen begleiten mich schon mein ganzes Leben. Unvorstellbar mal nichts mit den Händen zu machen!

Jeder einzelne Wichtel ist ein Unikat. Während er (oder sie) in liebevoller Handarbeit entsteht, wächst mir jedes Wichtelchen ans Herz! Mein Slogan „mit Liebe gemacht“ ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.

Ich bin glücklich, wenn meine Wichtel euch glücklich machen!

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Die Wichtelfabrik bei Tirol TV

Du wolltest mich und die Wichtel schon immer mal „live“ kennenlernen? Dann schau dir den tollen Beitrag auf Tirol TV an! >> „Da steckt Liebe drin“

Christine Therese Zierer Wichtelfabrik Sistrans in Tirol

Interview für den Stoffschmiede-Blog (2012)

Wie kam die Wichtelfabrik zu dir? Was hat Dich inspiriert?

„Während unserer Elternzeit hatten meine Freundin Sylvia und ich die Idee, unsere eigenen Bilder für die Kinderzimmer zu malen. Irgendwann waren es dann zu viele für den Eigengebrauch und so baute ich unseren ersten Online-Shop auf. Zum Glück habe ich einige Jahre in der Internetbranche gearbeitet und konnte das alleine auf die Beine stellen. Aus dem Zweifraubetrieb ist mittlerweile eine One-Woman-Show geworden, da Sylvia aus beruflichen Gründen ausgestiegen ist. Dafür haben sich zu den Kinderzimmerbildern viele neue Produkte hinzugesellt, so auch die Wichtelstöffchen aus der Stoff-Schmiede.

Tja, was inspiriert mich? Das ist eine lustige Geschichte… Eine Kundin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass meine Wichtel und Engel sie an Sarah Kay erinnern – eine Zeichnerin, die in meiner Kindheit und Jugend sehr beliebt war, sie malte sozusagen die Lillifees der 70er. Und tatsächlich entdeckte ich, dass viele meiner Motive Ähnlichkeit mit Sarah-Kay-Figuren haben. Völlig unbewusst hatte ich eine wunderschöne Kindheitserinnerung wiederbelebt: Als Teenager habe ich wie besessen Sarah-Kay-Püppchen gezeichnet! Offensichtlich hat mich das so geprägt, dass der Einfluss unübersehbar ist.“

Wo und wie entstehen Deine Bilder auf der Leinwand?

„Meine Wichtelchen werden in meinem Atelier geboren. Dort male ich meine Kindermotive, aber auch großformatige, meist abstrakte Gemälde. Außerdem finden im Atelier meine Malgruppen für Kinder und Erwachsene statt sowie Einzelsitzungen für Menschen mit psychischen Problemen. Hauptberuflich arbeite ich nämlich als Kunsttherapeutin und ich male mit Menschen von 5 bis 100 (meine älteste Malerin war 101!). Malen macht nicht nur Spaß, sondern kann auch kann auch heilen…“

Wie schafft es ein Wichtel von der Leinwand auf den Stoff? Kannst Du ein paar Tipps und Tricks verraten, wie es am Besten geht?

„Meine Wichtel-Bilder sind in der Regel zu groß zum Scannen, weshalb ich sie abfotografieren muss. Dazu warte ich meist auf gutes Wetter :-/ und fotografiere im Freien. Meine Kamera ist eine günstige digitale Spiegelreflex, die Canon EOS1100D. Damit bin ich schon recht zufrieden, aber ohne Nachbearbeitung in Photoshop geht’s trotzdem nicht. Tonwertkorrektur, Sättigungsoptimierung, Schärfung … es sind noch einige Schritte notwendig, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Und dann heißt es rumprobieren, bis das Bildformat optimal auf das Stoffformat abgestimmt ist und möglichst wenig Verschnitt dabei rauskommt.“

Hast Du einen Lieblingswichtel?

„Nein! Ich liebe alle meine Wichtel, ehrlich. Und es fällt mir schwer, sie abzugeben. Jedes einzelne Wichtelchen ist ein Einzelstück und in den Stunden, in denen ich ihm „Leben einhauche“, wächst er mir ans Herz. Aber ich weiß ja, dass die Wichtel immer in gute Hände kommen und den Menschen Freude machen. So ist der Abschied nicht ganz so schwer.“